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    Wie verdient man mit Instagram Geld? Ein einfacher Guide für Anfänger
    BigfollowVeröffentlicht am 04. Juli 2025Aktualisiert am 26. August 2026

    Wie verdient man mit Instagram Geld? Ein einfacher Guide für Anfänger

    Aktualisiert im August 2026: Reels-Play-Bonus entfernt, aktuelle Einnahmequellen und Grössenordnungen ergänzt.

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    Es gibt sieben realistische Wege: Markenkooperationen, eigene Produkte, Affiliate-Links, Abos, Geschenke auf Reels, Abzeichen im Live-Video und Dienstleistungen. Am meisten bringen dabei fast immer Kooperationen und eigene Angebote — nicht die Zahlungen von Instagram selbst.

    Das ist der wichtigste Unterschied zu älteren Ratgebern: Instagram bezahlt heute nicht mehr für Reichweite. Der Reels-Play-Bonus nimmt seit März 2023 keine neuen Teilnehmer mehr auf. Geld kommt heute von Fans und Partnern, nicht von der Plattform.

    Welcher Weg bringt wie viel?

    WegGrössenordnungMindestgrenze
    Markenkooperationen50–150 CHF pro 10.000 Follower und Beitragkeine
    Eigene Produkte/Dienstleistungenam höchsten, ohne Zwischenhändlerkeine
    Affiliate-LinksProvision je Verkauf, stark schwankendkeine
    Abosmonatlich, du bestimmst den Preis10.000 Follower
    Geschenke (Sterne)1 US-Cent pro Sternab 500 Follower
    Live-AbzeichenTrinkgeld während Live-Videos10.000 Follower
    Bonusprogrammeunregelmässig, nicht planbarnur auf Einladung

    Die Zahlen sind Richtwerte. Was du tatsächlich verlangen kannst, hängt stärker von deiner Nische ab als von der Followerzahl — Finanzen, Technik und Business zahlen deutlich mehr als Unterhaltung.

    Wie funktionieren Markenkooperationen?

    Eine Marke bezahlt dich dafür, ihr Produkt in einem Beitrag, Reel oder einer Story zu zeigen. Das ist für die meisten Creator die grösste Einnahmequelle — und sie funktioniert schon bei kleinen Konten, wenn die Community aktiv ist.

    So kommst du an Anfragen: Ein klares Thema haben, damit Marken erkennen, wofür du stehst. In der Profilbeschreibung eine Kontaktmöglichkeit angeben. Marken selbst anschreiben, statt zu warten. Und: Bezahlte Beiträge müssen als Werbung gekennzeichnet werden — das ist keine Empfehlung, sondern Pflicht.

    Der Creator Marketplace, über den Instagram in einigen Ländern Marken und Creator zusammenbringt, ist in der Schweiz nicht verfügbar. Hier laufen Kooperationen über direkte Kontakte oder Agenturen.

    Wie funktionieren Abos?

    Deine Follower zahlen einen monatlichen Betrag und bekommen dafür exklusive Inhalte — eigene Stories, Reels nur für Abonnenten, Live-Videos oder einen privaten Kanal. Den Preis bestimmst du selbst. Die Bedingungen stehen auf der offiziellen Instagram-Seite zur Monetarisierung.

    Zwei Dinge machen Abos attraktiv: Instagram behält nichts ein, und die Einnahmen sind planbar, statt von einzelnen viralen Beiträgen abzuhängen. Voraussetzung sind 10.000 Follower — und die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen die Funktion verfügbar ist.

    Der Haken: Es braucht regelmässigen Extra-Inhalt. Wer nur den Knopf aktiviert und nichts liefert, verliert die Abonnenten nach ein bis zwei Monaten wieder.

    Was bringen Geschenke und Sterne?

    Fans kaufen Sterne und schicken sie dir unter Reels. Jeder Stern ist einen US-Cent wert, ausgezahlt wird ab 25 US-Dollar Guthaben.

    Ehrlich eingeordnet: Als Einkommensquelle taugt das erst bei grosser, sehr aktiver Reichweite. Der eigentliche Nutzen liegt woanders — Sterne zeigen dir sehr genau, welche Inhalte deine Community wirklich schätzt. Diese Information ist mehr wert als die paar Franken.

    Wie funktioniert Affiliate-Marketing auf Instagram?

    Du empfiehlst Produkte anderer Anbieter und bekommst eine Provision, wenn jemand über deinen Link kauft. Es gibt keine Followergrenze, und du brauchst keine Freigabe von Instagram.

    Was dabei den Unterschied macht: Empfiehl nur, was zu deinem Thema passt. Ein Fitness-Konto, das plötzlich Versicherungen bewirbt, verliert Vertrauen — und Vertrauen ist die Währung, aus der sich alle anderen Einnahmen speisen. Auch hier gilt Kennzeichnungspflicht, geregelt in den Monetarisierungsrichtlinien für Partner.

    Warum sind eigene Produkte der stärkste Weg?

    Weil kein Zwischenhändler mitverdient und niemand die Regeln ändern kann. Wer ein eigenes Produkt verkauft — einen Kurs, eine Beratung, ein Handwerk, ein digitales Angebot — behält die volle Marge und ist nicht davon abhängig, ob Instagram ein Programm einstellt.

    Genau das ist die Lehre aus dem Reels-Play-Bonus: Plattform-Programme kommen und gehen. Eine Kundenbeziehung bleibt.

    Was ist mit Reels-Vergütung pro Aufruf?

    Die gibt es nicht mehr in der Form, wie sie oft beschrieben wird. Der Reels-Play-Bonus nimmt seit März 2023 keine neuen Teilnehmer auf. Es existieren weiterhin Bonusprogramme, aber nur auf Einladung, zeitlich befristet und in ausgewählten Ländern.

    Wer eine feste Vergütung pro 1.000 Aufrufe sucht, findet sie bei TikTok eher — dort zahlt das Creator-Rewards-Programm zwischen 0,40 und 1,00 Dollar pro 1.000 gültige Aufrufe, allerdings ebenfalls nicht in der Schweiz. Die Einzelheiten stehen in Wie viel verdient man mit TikTok.

    Womit fängst du an?

    Wenn du noch keine Einnahmen hast, ist die Reihenfolge fast immer dieselbe: Erst Affiliate-Links oder ein eigenes kleines Angebot — beides ohne Mindestgrenze. Dann Kooperationen, sobald die Interaktionsrate stimmt. Später Abos, wenn die Community gross genug für regelmässigen Extra-Inhalt ist.

    Ab welcher Schwelle welches Werkzeug freigeschaltet wird, steht im Detail in Ab wann verdient man mit Instagram Geld.

    FAQ

    Wie verdient man am schnellsten mit Instagram Geld?

    Über Affiliate-Links oder ein eigenes Angebot — beide brauchen keine Mindestfollowerzahl und keine Freigabe.

    Zahlt Instagram für Aufrufe?

    Nein. Der Reels-Play-Bonus nimmt seit März 2023 keine neuen Teilnehmer mehr auf. Bonusprogramme gibt es nur auf Einladung.

    Wie viel verlangt man für einen bezahlten Beitrag?

    Als grober Richtwert 50 bis 150 Franken pro 10.000 Follower — abhängig von Nische, Format und Interaktionsrate.

    Behält Instagram etwas von den Abo-Einnahmen ein?

    Nein, Instagram behält davon nichts ein. Es können aber Gebühren der App-Stores anfallen.

    Muss ich bezahlte Beiträge kennzeichnen?

    Ja. Werbung muss als solche erkennbar sein — das gilt für Kooperationen wie für Affiliate-Links.

    Muss ich die Einnahmen versteuern?

    Ja, auch Sachleistungen aus Kooperationen. In der Schweiz gehören sie in die Steuererklärung. Bei regelmässigen Beträgen lohnt ein Gespräch mit einer Fachperson — dieser Artikel ist keine Steuerberatung.

    Fazit

    Mit Instagram Geld zu verdienen heisst 2026: Fans und Partner statt Plattform. Die Zahlungen von Instagram selbst sind zur Nebensache geworden, während Kooperationen, eigene Angebote und Abos den Grossteil ausmachen.

    Wer damit anfangen will, braucht keine 10.000 Follower — sondern ein klares Thema, eine aktive Community und ein Angebot, das dazu passt.

    B

    Bigfollow

    Bigfollow ist seit 2022 der führende Schweizer Anbieter für Social-Media-Wachstum, Follower-Pakete, Likes und Engagement-Boosts.

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